15.02.2012 - Eine MilRG-Abordnung in Marburg
Geschichte, Religion und Militär sind die Schwerpunkte der jährlich stattfindenden Exkursionen der evangelischen Schüler des Militärrealgymnasiums. Unter der Leitung von Militärsenior DDr. Karl-Reinhart Trauner mit Olt Mag. Jan-Niklas Vandenberg, Mag. Margit Schweifer und Vzlt Kobald waren die Militärgymnasiasten heuer vom 13. bis zum 15. Februar in Graz, Marburg und Feldbach.
Die anspruchsvolle Tour der Militärgymnasiasten begann in der steirischen Hauptstadt, wo sie vom Militärhistoriker Olt Mag. Vandenberg durch die Innenstadt geführt wurden. Die Geschichte der Stadt hatte danach keine Geheimnisse mehr, wurden doch der Uhrturm, das Zeughaus und die Oper besichtigt. Eine Ruhepause gönnte sich die Gruppe in einem Grazer Kaffeehaus bevor sie am Abend die sehr amüsante französische Produktion „Ziemlich beste Freunde“ im Cineplexx anschaute.
Der Dienstag war Slowenien gewidmet. In Maribor wurden die Gymnasiasten durch die slowenische Militärakademie Kadetnica geführt und erfuhren vieles über die Geschichte und Entstehung der heutigen slowenischen Armee. Bei der Begrüßung durch den Kommandanten des DDETC (Doctrine, Development, Education and Training Command), Brigadegeneral Bojan Pograjc wurde jedem Teilnehmer eine Münze geschenkt. „Das ist eine besondere Ehre, dass wir diesen Coin bekommen haben“ meinte Lorenz Wedl aus der 6b. Im Anschluss wurde noch die slowenische Hauptstadt besichtigt, der Tag endete mit einem in Deutsch und slowenisch gesprochenen Gebet in der evangelischen Kirche von Marburg.
In der Steiermark wurde der letzte Tag der Exkursion verbracht. Vormittags erhielten die wissbegierigen Schüler beim Aufklärungs- und Artilleriebataillon 7 in Feldbach einen Einblick in die Aufgaben eines Soldaten der Aufklärung und der Artillerie. Besondere Erfahrungen konnten die Zöglinge bei einer kurzen Panzerfahrt über das Kasernengelände sammeln. „Das hat mir am besten gefallen“ bemerkte gleich Mario Rumpold aus der 8b. Am Nachmittag machte sich die Gruppe auf den Weg in die Schokoladenfabrik der Firma Zotter in Riegersburg. Nach einem kurzen Film über die Herstellung von Bio Kakao wurde die Fabrik selbständig erkundet und diverse Schokoladensorten verkostet.
12.01.2012 - MilRG-reloaded schreitet mit der Partnerschaft mit der dritten Panzergrenadierbrigade voran
Jugend - Schule - Militär, so lauten die Slogans für die neue partnerschaftliche Verbindung zwischen dem Militärrealgymnasium in Wiener Neustadt und der Mauterner Panzergrenadiere. Im Rahmen des 40. Neujahrsempfangs wurde die Urkunde von Bgdr Mag. Anton Wessely, Kdt 3. PzGrenBrig, Obst Wilhelm Mainhart MBA, MSD, Kdt SB und vom MilRG-Direktor Mag. Manfred Schwanzer unterschrieben.
Das Projekt MilRG-reloaded, das von Jan Prinz ausgearbeitet wurde, geht nun in eine nächste Phase über. „Alles begann im Wallfahrtsort Lourdes“ erzählt der Militärgymnasiast „im Gespräch mit einem MilRG-Absolventen Obst Rudolf Ebenberger“ Die Organisation der Partnerschule, des Welbeck-Colleges DSFC, habe ihn auch inspiriert, diese weit größere Schule hat vier Partnerverbände. Zur Verbesserung der vormilitärischen Ausbildung und des Abschlussmarsches trugen dann die Zöglinge ihrem Kommandanten im Herbst vor, dass eine Partnerschaft mit einem Bundesheer-Verband ideal wäre. „Heute ist ein großer Tag, wir sind gespannt, was nun aus der Partnerschaft wird“ meinte der Maturant.
Ziel dieser Partnerschaft ist die Zusammenarbeit für die Heranbildung von Offiziersnachwuchs für das Österreichische Bundesheer, die Durchführung der sportlichen und der vormilitärischen Ausbildung und Erziehung Jugendlicher, die Pflege der militärischen Tugenden und die Kameradschaftspflege zwischen den SoldatInnen der 3, PzGrenBrig mit den MilitärgymnasiastInnen.
Am 12. Jänner 2012 wurde diese Partnerschaft in der Römerhalle/Mautern besiegelt in Anwesenheit prominenter Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Kirche, die zum 40. Neujahrsempfang geladen wurden unter anderem Frau Bundesministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner, Frau Abgeordnete zum Nationalrat Anna Höllerer und Generalstabschef Gen Mag. Edmund Entacher sowie die Bischöfe DDr. Klaus Küng und Mag. Christian Werner. Moderiert wurde die Festveranstaltung von Obst Dr. Hans Georg Heinke, der längstdienende Moderator der „Zeit im Bild“.
In seiner Rede betonte Bgdr Wessely, dass die Brigade durch Vertrauen und Freundschaft zum Wohle aller tätig ist. Sie stellt unter anderem den österreichischen Beitrag zur EU-Battle Group aber auch viele andere internationale Einsätze wie EUFOR, KFOR und UNIFIL 3 ohne auf das Kampfgruppenschießen zu vergessen. Der Generalstabschef danke der Brigade, die auf Europa- und Nato-Level steht. Zum Personalaufnahmestopp meinte er, dass es in Bereichen wie die MilAk z. B. dies nicht vorstellbar ist. Schließlich verwies er auf die Frage der Werteordnung und drückte seine Zufriedenheit über das Wirken der Kirche aus. Die Abgeordnete z. NR bedankte sich für die ständige Bereitschaft die Menschen der Region zu unterstützen und beendete ihre Ansprache mit: „Wir brauchen ein Bundesheer“. Die Innenministerin sprach zum Thema Sicherheit, wo neben einer gut aufgestellten Polizei auch die Blaulichtorganisationen und ein starkes Bundesheer notwendig sind. Sie betonte ausdrücklich an der Wehrpflicht festzuhalten. „Weg von der „Nehmma-Generation“ zu der Frage: Wo kann ich mich einbringen? … Ich bin stolz auf das Österreichische Bundesheer“
Im Anschluss gab es dann die Ehrungen aber auch die Urkundenunterzeichnung. Währenddessen erklärte der stv. Kommandant der Theresianischen Militärakademie, Bgdr Mag. Gerhard Herke wie das Militärrealgymnasium in die MilAk integriert ist und welche Zielsetzung die Offiziersheranbildung beinhaltet. Die Partnerschaft mit der 3. PzGrenBrig ist ein Garant für Qualität, das MilRG habe nun eine Truppe zum Anfassen und dafür bedankte er sich im Namen der Militärakademie.
Die Delegation der Zöglinge wurde recht herzlich von den Prominenten aufgenommen und alle gratulierten.
Der Diözesan- sowie der Militärbischof und andere Geistliche erteilten am Ende den Segen.
Das ausgezeichnete Büffet ergab viele Gesprächsmöglichkeiten in entspannter Atmosphäre und so ging diese wichtige Veranstaltung langsam zu Ende.
22.12.2011 - Weihnachtsfeier an der Militärakademie
Die besinnliche Weihnachtsfeier an der Theresianischen Militärakademie wurde heuer von Militärgymnasiasten und Fähnrichen gestaltet. Der seit fast 20 Jahren dienende Militärbischof für Österreich, Mag. Christian Werner, nahm auch daran teil.
Die von Prof. Serge Claus gestaltete Feier bot einen literarischen Streifzug durch Weihnachtstexte großer Dichter aus allen Epochen, angefangen vom barocken Andreas Gryphius über Novalis, Eduard Mörike bis zu Monika Hunnius. Vor den durch Fähnriche und einen Militärgymnasiast gelesenen besinnlichen Texten gab es ebenfalls einen musikalischen Streifzug durch die Zeit angefangen mit dem „O Tannenbaum“ aus dem 16. Jahrhundert über Jingle Bells aus 1857 bis zu „A spaceman came travelling“ aus 1976. Es spielten sowohl das Bläserensemble – zusammengestellt aus Fähnrichen und Militärgymnasiasten – als auch Solisten wie Zgl Iris Schaflinger aus der 7a, Fhr Julia Nievoll und Fhr Florian Bruckner. Zum ersten Mal erklang der neu gegründete Chor des Militärrealgymnasiums unter der Leitung von Prof. Judith Bruckschwaiger mit einem Volkslied aus dem Brixental, Tirol 1900: „Es wird scho glei dumpa“. Die Weihnachtsgeschichte wurde vom Akademiepfarrer vorgetragen und meditiert, ein Jahresrückblick bot dann der Akademiekommandant, GenMjr Mag. Norbert Sinn. Am Ende ermutigte Exzellenz Werner Christus ernst zu nehmen und das eigene Leben nach ihm zu gestalten, bevor er den bischöflichen Segen spendete.
Anschließend gab es im Burghof ein gemütliches Beisammensein mit Weihnachtsbäckerei, Würsteln und Punsch unter den Klängen des Bläserensembles.
21.12.2011 - Weihnachtsessen am Militärrealgymnasium
Am 21. Dezember 2011 fand das traditionelle Weihnachtsessen im Speisesaal des Militärrealgymnasiums statt. Die Schüler freuten sich besonders darauf, denn die Küche bereitet an diesem Tag ausgezeichnete Vor-, Haupt- und Nachspeisen.
Um Punkt 16 Uhr gab es die Meldung an GenMjr Mag. Norbert Sinn; Kommandant der Militärakademie. Schulkommandant Obst Wilhelm Mainhart MSD, MBA begrüßte alle Anwesenden, besonders die Ehrengäste. In seiner Kurzansprache erwähnte er eine mögliche Partnerschaft mit einem Truppenkörper in Jänner und dankte besonders mit einer Urkunde Vzlt Michael Haze, verantwortlich für die Ausstattung aller Klassen mit Beamern, und Mag. Alexander Peter, als Elternvereinsobmann. Schuldirektor Mag. Manfred Schwanzer bedankte sich für das große Engagement bei den PR-Aktivitäten, vor allem, dass Militärgymnasiasten in ihrer ehemaligen Schule das MilRG präsentieren. Hptm Mag.(FH) Stefan Haas führte die Ehrungen für das Österreichische Schwarze Kreuz (ÖSK), die Kriegsgräberfürsorge, durch. Am Schluss sprach GenMjr Mag. Norbert Sinn, er dankte ebenfalls für die erbrachten Leistungen, erwähnte nochmals seinen Stolz, am Militärrealgymnasium gewesen zu sein, erteilte einen Auftrag an die Schüler, dass sie Leistungswille zeigen mögen. „Ich wünsche Euch gute Erholung, ein friedvolles gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr 2012 und viel Erfolg und Freude in der Schule“ endete die Ansprache des Generalmajors, bevor er das Büffet eröffnete. Im Anschluss machten die Professoren noch einen besinnlichen Spaziergang durch den MilAk-Park, bevor sie sich gemütlich zusammensetzten.
20.12.2011 - Tauet Himmel - Rorate coeli!
Der Advent gilt als stillste Zeit im Jahr, viele stehen frühmorgens auf, um gerade in dieser Zeit die Rorate-Messe zu feiern. „Rorate“ bedeutet übersetzt „Tauet“ und stammt vom Eröffnungsgesang: „Tauet“ Himmel den Gerechten, Wolken regnet ihn herab“. Am 21. Dezember 2011 umrahmte das Bläserensemble mit Militärgymnasiasten und Fähnrichen den Gottesdienst musikalisch.
Schon im 6.Jahrhundert nach Christi Geburt wurde von Papst Gregor dem Großen die Adventsliturgie in ihren Grundzügen festgelegt. Die 4 Wochen sollen symbolisch auf die 4000 Jahre hinweisen, die die Menschheit nach kirchlicher Rechnung auf die Ankunft des Erlösers warten musste. Mit dem ersten Advent beginnt das Kirchenjahr. Hier wird das Rorate-Messe gefeiert.
Sie ist eine Frühmesse zu Ehren der Gottesmutter Maria. Solch Rorate-Messen werden in der St- Georgskathedrale am frühen Mittwochmorgen um 6.30 Uhr gefeiert. Während früher die Menschen in der Dunkelheit des frühen Morgens schon mit brennenden Kerzen zur Kirche kamen, ist heute nur die Messe selbst eine „Lichtermesse“ ohne jedwedes elektrische Licht. Dadurch bekommt die Rorate-Messe einen sehr eigenen Charakter, der auf Weihnachten einstimmt.
Im Anschluss gab es das Frühstück mit dem Akademiepfarrer im schönen Gerichtssaal der Akademie.
19.12.2011 - Architektur und Bildende Kunst
Kurz vor Weihnachten, am Montag, 19. Dezember 2011 unternahmen die 6B Klasse im Unterrichtsfach „Bildnerische Erziehung“ mit Prof. Margit Oberndorfer einen Kunsttag nach Wien in das Architekturzentrum und in die Albertina.
Vormittags besuchten die Militärgymnasiasten das Architekturzentrum im Museumsquartier die Ausstellung: Österreichische Architektur im 20. und 21. Jahrhundert. Österreichische Architektur in den vergangenen 100 Jahren - was hat sich verändert? Wie treffen Tradition, Moderne und Zukunft aufeinander? Und wie beeinflusst Architektur unser alltägliches Leben? Anhand von ausgewählten Beispielen wurde uns ein Querschnitt von bedeutenden österreichischen Bauten geboten: Das Loos-Haus am Michaelerplatz im Vergleich zum Haas Haus, der Karl-Marx-Hof als Urahn der Sargfabrik, die frechen Sixties als Inspiration für eine neue zeitgenössische Formensprache. Pro und Kontra für extreme Bauten wurden diskutiert, Grundrisse besprochen und neue Formen entdeckt.
Im anschließenden praktischen Teil galt es im Modellmaßstab mit neuen Gestaltungsmöglichkeiten zu experimentieren und eine Baulücke im Zentrum Wiens zu gestalten.
Nach der Mittagspause besuchten sie die Albertina, um die Ausstellung „Rene Magritte“ anzusehen. Im Mittelpunkt standen seine künstlerischen Methoden: der Gebrauch immer wieder kehrender Gegenstände, das allgegenwärtige Thema der Ver- und Enthüllung sowie die Auseinandersetzung mit dem alltäglich Banalen und Erotischen. Magrittes Lebens- und Arbeitsweise wurde den Militärgymnasiasten durch einen konzentrierten Blick von umfassenden Foto- und Filmmaterial sowie durch originale Schriften veranschaulicht.
Zum Abschluss erprobten die Schüler im Atelier die surrealistische Übung der écriture automatique in Kombination mit Schablonentechnik.
15.12.2011 - „Leben im Felde“ im weihnachtlichen Stil
70 Schüler der sechsten und siebten Klassen veranstalteten am 15. Dezember 2011 bei ihrer letzten vormilitärischen Ausbildung im heurigen Jahr ein „Leben im Felde“ im weihnachtlichen Stil im Innenhof.
Fürs leibliche Wohl sorgte Hptm Robert Blochberger mit Unterstützung von Olt Mag. Jan Vandenberg und Wm Eric Lang. Die Zöglinge genossen bei einem gemütlichen Lagerfeuer ein traditionelles Blunzngröstl. Glühwein , Punsch und Tee durfte natürlich auch nicht fehlen!
„Für die Schüler war es ein militärisches Erlebnis der etwas anderen Art!“ meinte der Organisator.
14.12.2011 - Weihnachtsfußballturnier
Am 14. Dezember wurde in der Dreifach-Turnhalle ein fünfstündiges Fußballturnier des Militärrealgymnasiums ausgetragen. Alle Klasse spielten gegeneinander und als Turniersieger kam eindeutig die 7b hervor.
Als Organisator fungierte Oliver Linsbauer aus der 7a, der selber als Fußballer beim SC Retz spielt, er sorgte dafür, dass jede Klasse eine Mannschaft stellte, dass es Musik für die Unterhaltung der Zuschauer gab und dass die Schiedsrichter durch den Lehrkörper und das Internat gestellt wurden.
Der Aufbau des Turniers waren Matches in 2 Hauptgruppen mit jeweils 6 Teams. Die Spieldauer war jeweils 10 Minuten mit Seitenwechsel. Jeder hat gegen jeden gespielt und die ersten zwei sind aufgestiegen. Im Halbfinale spielte die 6a gegen die 8b und die 7b gegen die 5a. Bei dem Finale traten dann die 7b und die 8b gegeneinander an. Die Spannung stieg, als das Ergebnis unentschieden war. Die fünfminütige Spielverlängerung brachte ein Tor für die 7b und diese Mannschaft wurde somit Sieger des Weihnachtsfußballturniers 2011.
„Es wurde fair gespielt und gepfiffen, brutale und schwere Fouls hat es nicht gegeben“ meinte der Organisator.
Im Sommer plant er ein Schulschlussfußballturnier im Freien.
14.12.2011 - Stiftungsfest an der ältesten Militärakdemie der Welt
Am Mittwoch, dem 14. Dezember 2011, jährte sich zum 260. Mal die Gründung der "ältesten Militärakademie der Welt" - der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt. Grund genug, dieses Jubiläum und jenes der Absolventenvereinigung "Alt-Neustadt" würdig und stilvoll in der altehrwürdigen "Babenbergerburg" zu begehen.
Der Akademiekommandant, Generalmajor Norbert Sinn, konnte neben vielen Ehrengästen aus dem Militär und dem öffentlichen Leben auch den Generalstabschef des Bundesheeres General Mag. Edmund Entacher, den Militärbischof S.E. Mag. Christian Werner sowie als Vertreter der beiden Partnerfirmen IBM Österreich und Schenker Österreich, Generaldirektorin Mag. Tatjana Oppitz bzw. Generaldirektor Mag. Elmar Wieland begrüßen. Nach der Meldung des Kommandanten der ausgerückten Truppe, Oberst Gerhard Fleischmann, MSD und der großen Flaggenparade verlas der als Herold verkleidete Oberst Koska von der Balustrade des Innenhofes die Stiftungsurkunde der Gründerin der Militärakademie, Maria Theresia.
Es folgte dann die Ansprachen des Akademiekommandanten, dann der Generaldirektoren der Partnerfirmen und schließlich die des Generalstabschefs des Bundesheeres, der auch die Frequentanten und die Zöglinge begrüßte.
Danach fand die Prämierung der Diplomarbeiten für sechs bereits heuer ausgemusterte Offiziere der Jahrgänge "Freiherr von Lehar" und "Ritter von Lehmann" Kaiserjäger" statt. Die Prämierung erfolgte in drei Kategorien und wurde als sichtbare Auszeichnung mit einem namhaften Geldbetrag dotiert, der von den Partnerfirmen und der Absolventenvereinigung "Alt-Neustadt" zur Verfügung gestellt wurde. In der Kategorie „Tradition“ erhielt der BRGfB-Absolvent Hauptmann Mag.(FH) Markus Unger, für seine Arbeit über die Geschichte seiner ehemaligen Schule die begehrte Auszeichnung aus den Händen des Generalstabschefs verliehen.
Nach dem Abspielen der Bundeshymne, in schon traditioneller Weise durch die Militärmusik Burgenland und unter der bewährten Leitung von Militärkapellmeister Major Hans Miertl, intoniert, lud der MilAk-Kommandant zu einem Empfang in die Speisesäle, wo bei guter Stimmung und interessanten Gesprächen das feierliche und würdige 260. Stiftungsfest der "ältesten Militärakademie der Welt" zu Ende ging.
13.12.2011 - Besuch bei Madame Tussauds und René Magritte
Am Dienstag 13. Dezember 2011 unternahmen die Zöglinge der 8A – Gruppe „Bildnerische Erziehung“ mit Prof. Margit Oberndorfer einen Kulturtag nach Wien.
Zuerst ging es zu „Madame Tussauds“. Die Militärgymnasiasten wurden von Beginn an von der Magie der so lebensechten Figuren in den Bann gezogen, die bis zum Schluss anhielt. Alle bekannten Superstars und österreichische Prominente waren vertreten.
„Da viele Accessoires wie Hüte, Kronen, Perücken zur Verfügung standen, gelang es uns optimale Photos zu erstellen“, meinte die Kunstpädagogin.
Ob mit E-Gitarre und Rockperücke neben Freddy Mercury oder unter der Dusche mit Alfred Hitchcock, auf der Couch bei Sigmund Freud, mit Skiern, Mütze, Schibrille und Skistecken neben Renate Götschl oder auch Kuscheln mit Robbie Williams … alles war originell und witzig.
Die Studios von Madame Tussauds, in denen alle Wachsfiguren gefertigt werden, konnten zwar nicht besucht, doch ein spezieller Hinter-den-Kulissen-Bereich, in dem der Prozess vom Treffen mit dem Promi bis zur fertigen Wachsfigur veranschaulicht wurde, konnte besichtigt werden.
Nachmittags ging es dann in die Albertina zur Ausstellung „René Magritte".
Die Schüler faszinierte die geheimnisvolle Rätselhaftigkeit der surrealen Bildwelten René Magrittes. In seinen umfassenden Werken, wie Gemälde, Papierarbeiten, Objekte, Fotografien und Kurzfilme, greift Magritte auf eine begrenzte Anzahl sorgfältig gewählter Motive zurück. Bewusst arbeitet er mit Gegensätzen: Er verschleiert und enthüllt, er wiederholt und isoliert. Es blieb uns als Betrachter überlassen, sich für eine mögliche Betrachtungsweise zu entscheiden..